Der erste Blogeintrag ist immer so eine Sache. Er sollte unglaublich cool und umwerfend sein. Da heute aber kein Tag für grossartige Einfälle ist, erzähl ich einfach, wie’s passiert ist: Ein Freund hat mich ziemlich direkt darauf hingewiesen, dass ein Blog bei wordpress.com viel besser und schöner wär und nach kurzem Überlegen, dachte ich „er hat Recht“. Ich bin jetzt 20; in letzter Zeit hat mein Leben neue Formen angenommen und neue Wege wurden eingeschlagen (da muss ein neuer Blog her, ist doch logisch!). Meine super Mitbewohnerin und Freundin hat meine derzeitige Situation ziemlich gut auf den Punkt gebracht, drum der folgende Auszug aus einem Geburtstagsgeschenk, dass mich sehr erfreut hat:
Wenn ich es mir so überlege, sind die Twenties schon etwas ganz gutes. Das ist so diese Dekade zwischen der Teenie-Zeit (Pickel, nervige Eltern, Punk-konzerte…) und den Dreissigern (Job; alle anderen sind schon verheiratet und leben in Hinterbünzliswil; Kinder, bevor es zu spät ist…). In den Twenties lebst du in einer WG – und dann noch mit mir! Du machst ein im Grossen und Ganzen doch ziemlich geiles Studium und kannst auch einfach Mal nicht hingehen, wenn du dich wie eine Katze fühlst. Du kannst auch unter der Woche bis drei Uhr morgens ein Bierchen trinken gehen und nachher, wenn du heimkommst, laut im Bad pfeifen, ohne dass es jemand stört. Du sprichst vier verschiedene Sprachen, dazu einige Sätze Russisch und du kannst dich fast überall auf der Welt verständigen. Du lebst in Europa, es gibt Billigfluggesellschaften und, nachdem du in den Semesterferien ein bisschen gejobbt hast, liegen dir 46 verschiedene Staaten zu Füssen. Und nicht zuletzt hast du es (noch) nicht nötig, jeden zweiten Satz mit „Also mein Schatz…“ zu beginnen.
Und Danke…
…für krankhafte L-Word-Sessions; für eigenartiges, aber verdammt gutes osteuropäisches Essen; dass du uns mit Chili fast umbringst; fürs Weihnachtsshopping in Züri, welches wir trotz Trams überlebt haben; dafür, dass du mit mir im Elvetino Snob spielst; dass du dich jederzeit mit mir outen würdest; dass du immer wieder Sujet von sehr interessanten Videodokumentationen bist; dass du mich zehn Mal per SMS daran erinnerst, wenn du betrunken auf dem Badezimmerboden liegst und mich vermisst; etc, etc.
und für die Gwundernasen dieser Welt noch der Link zu meinem Geschenk:

1 Antwort bis hierher ↓
Anna // Februar 6, 2007 um 8:27
…y baby:
Gracias para cantar Paloma Negra conmigo!!