leave me alone I’m a twenty-something

Beiträge vom Februar 2007

Latein – eine tote Sprache?

Februar 11, 2007 · Kommentar schreiben

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Obwohl Latein nur noch im Vatikan offiziell angewendet wird, musste ich mein Lateinwörterbuch die letzten Tage unglaublich oft hervorholen. Was hat die deutsche Sprache den Ökonomen und Juristen bloss angetan, dass sie bei jedweder Gelegenheit einen lateinischen Ausdruck brauchen müssen? Es wäre jetzt natürlich schon übertrieben, wenn ich  ad hoc behaupten würde, dass Latein im aufwärtstrend ist; ex post fällt mir aber mein Energydrink vom Nachmittag ein, wo mir de facto die Zeile „Vigor Vitalis Victoris“ ins Auge stach. Jetzt mal inter nos, ist das nicht etwas mühsam? Vor allem wenn man doch versucht zu lernen und – neben den unzähligen Abkürzungen, die anscheinend in der Volkswirtschaft gägig sind – sich nicht auch noch mit irgendwelchen lateinischen Ausdrücken rumschlagen will. Ich habe nichts gegen Latein. Im Gegenteil, ich finds toll (das muss ich als Linguistin natürlich sagen). In mein Repertoire nehm ich aber lieber Weisheiten wie „in vino veritas“ auf.

Summa summarum: Latein lebt und es ist super, nervt allerdings, wenn es leichtfertig einem Text untergemischt wird, nur damit dieser sehr gehoben tönt.

Und noch ein schönes Sprüchli zum Schluss: Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus!

Kategorien: Allgemeines

3 credits und ein Schöggeli von Juan

Februar 6, 2007 · 1 Kommentar

Geschafft – Und das, obwohl ich eigentlich gar nichts von Datenbanken und so Zeug wissen wollte. Glücklicherweise hat mich das freundliche Handbuch in den schweren Momenten begleitet und beruhigt („Aber keine Sorge, Sie werden noch lernen, wie man eine Spaltenbreite anpasst“). Das Highlight war dann aber doch das Schöggeli am Schluss der Prüfung. Ob der liebe Juan mir wohl bei einer ungenügenden Note aus Mitleid zwei davon gegeben hätte?

Kategorien: Allgemeines

cupcake master

Februar 5, 2007 · Kommentar schreiben

Er schafft es immer wieder, in der WG für ein paar Lacher zu sorgen..

Kategorien: how fun is that

new life, new blog

Februar 4, 2007 · 1 Kommentar

Der erste Blogeintrag ist immer so eine Sache. Er sollte unglaublich cool und umwerfend sein. Da heute aber kein Tag für grossartige Einfälle ist, erzähl ich einfach, wie’s passiert ist: Ein Freund hat mich ziemlich direkt darauf hingewiesen, dass ein Blog bei wordpress.com viel besser und schöner wär und nach kurzem Überlegen, dachte ich „er hat Recht“. Ich bin jetzt 20; in letzter Zeit hat mein Leben neue Formen angenommen und neue Wege wurden eingeschlagen (da muss ein neuer Blog her, ist doch logisch!). Meine super Mitbewohnerin und Freundin hat meine derzeitige Situation ziemlich gut auf den Punkt gebracht, drum der folgende Auszug aus einem Geburtstagsgeschenk, dass mich sehr erfreut hat:

Wenn ich es mir so überlege, sind die Twenties schon etwas ganz gutes. Das ist so diese Dekade zwischen der Teenie-Zeit (Pickel, nervige Eltern, Punk-konzerte…) und den Dreissigern (Job; alle anderen sind schon verheiratet und leben in Hinterbünzliswil; Kinder, bevor es zu spät ist…). In den Twenties lebst du in einer WG – und dann noch mit mir! Du machst ein im Grossen und Ganzen doch ziemlich geiles Studium und kannst auch einfach Mal nicht hingehen, wenn du dich wie eine Katze fühlst. Du kannst auch unter der Woche bis drei Uhr morgens ein Bierchen trinken gehen und nachher, wenn du heimkommst, laut im Bad pfeifen, ohne dass es jemand stört. Du sprichst vier verschiedene Sprachen, dazu einige Sätze Russisch und du kannst dich fast überall auf der Welt verständigen. Du lebst in Europa, es gibt Billigfluggesellschaften und, nachdem du in den Semesterferien ein bisschen gejobbt hast, liegen dir 46 verschiedene Staaten zu Füssen. Und nicht zuletzt hast du es (noch) nicht nötig, jeden zweiten Satz mit „Also mein Schatz…“ zu beginnen.

 

Und Danke…

…für krankhafte L-Word-Sessions; für eigenartiges, aber verdammt gutes osteuropäisches Essen; dass du uns mit Chili fast umbringst; fürs Weihnachtsshopping in Züri, welches wir trotz Trams überlebt haben; dafür, dass du mit mir im Elvetino Snob spielst; dass du dich jederzeit mit mir outen würdest; dass du immer wieder Sujet von sehr interessanten Videodokumentationen bist; dass du mich zehn Mal per SMS daran erinnerst, wenn du betrunken auf dem Badezimmerboden liegst und mich vermisst; etc, etc.

und für die Gwundernasen dieser Welt noch der Link zu meinem Geschenk:

http://home.zhwin.ch/~wendeann

Kategorien: mi vida